Von der Homepage zum Reseller – Kundendienst a la STRATO.

By: | Post date: 06/09/2017 | Comments: Keine Kommentare

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Fangen wir mit der Vorgeschichte an:
Anfang der 2000er hatte ich mir bei STRATO meine erste Webadresse besorgt – seinerzeit als Homepage für eine Spieler-Gilde.

 

Das ist soweit nicht ungewöhnlich, tausende Menschen auf der Welt haben so ihre ersten Berührungen mit der Welt hinter den Kulissen des WWW gehabt. Und für die nächsten paar Jahre hat sich auch bei mir nicht grundlegend etwas daran geändert, von ein paar kleineren Softwareupgrades und einem TS-Server einmal abgesehen.

 

Dann im November 2015 fing mein Interesse an dem Server richtig an aufzublühen (was wohl nicht zuletzt auch daran lag, daß ich eine längere Zeit krankgeschrieben war): als erstes hatte ich mir alles gesichert, dann Ubuntu 14.04 aufgespielt. Es war mit Ubuntu alles anders als ich es vorher kannte – aber egal, dachte ich, da beiße ich mich schon durch. Langeweile bringt bekanntlich Ideen: ein eigener Mailserver wäre nicht schlecht (dazu mehr in einem anderen Post) – kein echter Gegner. Dieses und jenes kam dann noch dazu, und so wuchsen die Aufgeben des Servers immer mehr.

 

Im März 2017 hatte ich dann ein Hardware Upgrade bestellt. STRATO ist in so was richtig schnell: bestellt, kurz umschauen, erledigt. Der Unterschied war deutlich – kaum war die neue Hardware installiert rannte der Server richtig schnell. Damit nicht genug. Im April 2017 spielte ich mit dem Gedanken dass es mal wieder an der Zeit wäre, das Linux zu erneuern, also fing ich wieder mit der Datensicherung an. Ende April 2017 war es dann soweit: da ich im Mai Urlaub hatte stieß ich eine Neuinstallation an. Als erstes wieder den Mailserver drauf, dann den Rest. Danach wollte ich meinen TS³-Server mit DNS SRV Records betreiben – aber wie? Ich schaute mir die Möglichkeiten, die STRATO unter den Domain-Einstellungen anbietet, an, nur – da ist nichts zum einstellen.

 

Und ab hier zeigte sich dann auch, dass meine Hoster-Wahl eine gute Entscheidung war.

 

Copyright © STRATO AG

Auf der Suche nach einer Antwort rief ich also den Support an, und nach ein paar eingehenden Erklärungen was ich vor hatte, kam dann die Idee von STRATO auf, dass ich mein Domain Paket upgraden sollte (da mein altes Domain Paket ohnehin veraltet und zu teuer war). Das was ich im Sinn hatte würde dann möglich sein. Gesagt, getan. Als es fertig eingerichtet war konnte ich SRV Records auch benutzen. Prima, dachte ich mir, aber … Moment mal – ich kann ja nur 10 Subdomains einrichten, das ist jetzt aber doch etwas wenig (so‘n Mist 🙂 ). Am gleichen Tag also erneut den Support von STRATO kontaktiert und dem Supporter, den ich dies mal am Telefon hatte, die Problematik geschildert. Der sagte mir, „ein weiteres Domain Paket Upgrade würde ihnen mehr Subdomains verschaffen.“ Damit konnte ich mich nicht so richtig anfreunden, irgendwie war mir das, dass ich nur 10 Subdomains anlegen konnte, völlig entgangen. Dann kam ich auf die Idee, einen eigenen DNS Server laufen zu lassen. Die Antwort des Mitarbeiters kam überraschend: „Das geht leider nicht so einfach, ABER wenn Sie Ihre Domain selber hosten würden – dann könnten Sie auch einen eigenen DNS Server betreiben“. Ich und mein eigener Provider? Ich bin doch nur eine Privatperson, geht das denn überhaupt? „Ja, das geht, Sie müssen nur einen Reseller-Vertrag abschließen“. Nach einer sehr guten Erklärung durch den jungen Mann von STRATO hatte ich mir dann die Unterlagen zukommen lassen (mit diesem Supporter hatte ich sehr, sehr lange geredet). Circa 45 Minuten später den Vertrag unterschrieben und zurück an STRATO geschickt. Nach circa 24 Stunden war die Resellerdomainverwaltung eingerichtet.

 

Danach musste ich den Support noch ein weiteres mal anrufen, um die alte Domain zum Transfer freigeben zu lassen. Mit dem Supporter, den ich jetzt dran hatte, wieder alles besprochen – er hat dann meine Domain freigegeben, obwohl ich erst zwei Tage zuvor ein Domain Paket Upgrade hatte. Als ich ein paar Tage später meinen AuthInfo Code bekam, konnte ich mit meiner Domäne zu mir umziehen. Endlich lief es nun so wie ich mir das vorgestellt hatte.

 

Also ich meinerseits kann nur sagen, dass ich mit STRATO sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Die Supporter, mit denen ich dort sprach, waren freundlich und konnten mir weiterhelfen. Ok, man muss am Telefon in der Warteschleife ein wenig Geduld aufbringen, aber mir war es das Warten auf einen Supporter wert. Schade ist, dass man immer einen anderen Mitarbeiter bekommt (wenn man Pech hat muss man dem dann wieder alles von vorne erklären), aber bei der Größe ist das wohl auch leider nicht anders zu bewältigen. Den Supporter mit der Reselleridee hätte ich jedenfalls gerne als festen Ansprechpartner. Noch ein Hinweis von mir: Wenn man bei STRATO etwas ändern will – sei es Hardwareupgrade, Vertragsänderungen oder Domainänderungen – gebt Ihnen Zeit damit das, was geändert wurde auch richtig eingerichtet werden kann. Nach einem Tag ist es meistens erledigt, doch den sollte man einrechnen.

Im Großen und Ganzen ist STRATO aus meiner Sicht – was den Support und die Leistungen, die Sie verkaufen angeht – richtig gut, und auf jeden Fall weiter zu empfehlen.

 

Bis zum nächsten Beitrag von mir,
euer Stefan

 

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